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4 Möglichkeiten, wie Sie Ihre Wohnung im Winter warmhalten

Die Außentemperaturen sind im Sinkflug und der erste Advent steht vor der Tür. Das bedeutet, dass die Temperatur auch in den Wohnungen kälter wird. Neben Heizung aufdrehen gibt es auch einige andere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Wohnung im Winter warmhalten können.

 

Fenster abdichten

Undichte Fenster sind häufig der Grund dafür, warum es in Räumen nicht so richtig warm werden will. Insbesondere bei Altbauten sind Fenster eingebaut, bei denen Zugluft ein großes Problem ist. Um herauszufinden, ob ein Fenster undicht ist, gibt es einen einfachen Tipp: Schließen Sie alle Fenster und führen Sie eine brennende Kerze am Fensterrahmen entlang. Dort, wo die Kerze flackert, ist eine undichte Stelle.

Durch einfache Mittel wie Dichtbänder, Kunststoffprofile oder selbstklebende Schaumbänder lässt sich Dichtigkeit wiederherstellen. Sie lassen sich beliebig zuschneiden und zeichnen sich durch eine kinderleichte Montage aus. Auch das Fenster-Silikon ist ein wasserdichtes und flexibles Material, das sich insbesondere für Holzfensterrahmen eignet. Lassen Sie sich hier am besten im Baumarkt beraten.

Zugluftstopper gibt es übrigens auch für Türen. Diese dann einfach an die Türen klemmen und verhindern, dass warme Luft aus dem Raum entweicht. Dies ist vor allem in Altbauten mit größeren Schlitzen empfehlenswert.

Teppiche als Wärmespeicher

Dielen, Laminat und Fliesen sehen gut aus und sind sehr pflegeleicht. Allerdings können sie auch nicht verhindern, dass Wärme durch den Boden entweicht. Textilien helfen dabei, die Wärme in der Wohnung zu speichern. Besonders Teppiche oder Läufer sind ideal, um einen Wärmeverlust durch den Fußboden zu verhindern. Einige Materialien eignen sich besser als andere. Kunststoffteppiche beispielsweise speichern Wärme eher mäßig gut, Wollfasern dagegen sind wahre Wärmespeicher.

Auch Vorhänge tragen zur Wärmespeicherung bei. Tagsüber sollten sie geöffnet sein, damit durch das Sonnenlicht zusätzliche Wärme ins Innere gelangt. Sobald die Sonne untergegangen ist, lohnt es sich, Rollläden herunterzulassen und Vorhänge zuzuziehen, um die Wärme zu speichern.

Richtig Lüften

Bei kalten Temperaturen draußen und einer warmen Wohnung trauen sich viele Menschen nicht, ihre Fenster weit aufzureißen. Viele stellen daher ihre Fenster für eine halbe Stunde auf Kipp, um möglichst wenig kalte Luft hineinzulassen. Doch genau diese Methode sorgt für noch höhere Energiekosten, da so am meisten Wärme verloren geht. Stattdessen sollten Sie vier bis fünfmal am Tag stoßlüften. Stellen Sie die Heizung aus und lassen Sie für fünf Minuten sämtliche Fenster geöffnet.

Backofenwärme nutzen

Der Winter ist für uns alle die perfekte Zeit zum Backen. Wir backen Plätzchen und Weihnachtsleckereien und machen Eintöpfe und Aufläufe. Der Backofen wird hierzu auf Temperaturen zwischen 180 bis 200° C aufgeheizt. Nachdem das Essen fertig zubereitet ist, lohnt es sich, die Restwärme des Backofens zu nutzen. Lassen Sie die Backofentür eine Weile offen und nutzen Sie ihn so als zusätzliche Heizquelle. Wenn sich der Backofen auf Zimmertemperatur abgekühlt hat, können Sie ihn wieder schließen.

 

Achtung: Nicht Heizen ist keine Option

In Anbetracht der hohen Energiepreise verzichten viele Menschen diesen Winter häufiger darauf, die Heizung aufzudrehen. Doch das kann fatale Folgen mit sich bringen, da kalte Räume die Schimmelbildung fördern. Unzureichendes Lüften trägt hierzu noch zusätzlich bei. Außerdem brauchen Ausgekühlte Räume noch viel länger, um wieder auf eine angenehme Temperatur zu kommen. Verzichten Sie daher nicht darauf, die Heizung auch mal aufzudrehen. Tipps zum Sparen von Heizkosten finden Sie hier

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